ATELIER MARIA KREUZER

2016
AUSSTELLUNGS - PRESSE ARCHIV

how to create a web page for free
GALERIE MARIA KREUZER

Main-Echo 28-06-2016

Provokant: Ambiente und Kunst

Malerei: Maria Kreuzer präsentiert
spannende Werkschau in der
Kelterhalle des Weinguts Fürst 


Von einer »besonderen Ausstellung einer besonderen Frau an einem besonderen Ort« sprach Georg Kümmel, als er am Freitagabend in der Kelterhalle des Weinguts Fürst in Bürgstadt die Vernissage mit Gemälden Maria Kreuzers aus den vergangenen anderthalb Jahren eröffnete.
 
Die oft großformatigen Ölbilder von Maria Kreuzer behaupten sich glänzend im Ambiente der Kelterhalle des Bürgstädter Weinguts Fürst. Foto: Heinz Linduschka

Tatsächlich ist es eine große Herausforderung, sich mit rund 40 Ölgemälden in der großen Halle mit hohen Sandsteinwänden, Gärtanks aus Beton und Metallgitterboxen für Weinflaschen zu behaupten.

Aber kein Zweifel: die oft farbintensiven, immer wieder aber auch fein nuancierten Bilder von unterschiedlichstem Format behaupten sich im Raum. Die Besucher werden sogar feststellen, dass der oft schwierige, oft auch provokante Dialog zwischen dem Ambiente der Kelterhalle und der Kunst reizvoller sein kann als die Präsentation von Bildern von solcher Ausdruckkraft auf weißen Galeriewänden.

Als Galeristin bekannt

Als Galeristin ist Maria Kreuzer zahllosen Kunst- und Kulturinteressierten in bester Erinnerung. Fast vier Jahrzehnte präsentierte sie in ihrer Amorbacher Galerie Hunderte von Künstlern. In den vergangenen Jahren wurde Maria Kreuzer auch mit ihrer zweiten Seite sichtbar: mit ihren Bildern. Mit einer Ausstellung ihrer Werke schloss sie im Februar 2014 die lange Reihe erfolgreicher und innovativer Ausstellungen in ihrer Galerie ab. Vernissageredner Georg Kümmel verriet, was die sicher zahlreichen Besucher in den nächsten vier Wochen erwartet: »Die Bilder, die sie hier sehen, sind alle im vergangenen Jahr entstanden und damit Beleg für die ungestüme, wie ich finde, ausgesprochen jugendliche Schaffenskraft von Maria Kreuzer.«

Kümmel weiter: »Mit 75, da eröffnen andere Künstler große Retrospektiven, schauen zurück - auf große Zeiten, auf besonders inspirierte Phasen. Maria Kreuzer schaut nicht zurück, sie schaut nach vorn. Das spiegelt sich auch in ihrem Umgang mit ihren eigenen Bildern wider. Was nicht gefällt, wird übermalt, hat sie mir im Vorgespräch für diese Rede verraten.«

Gut 40 Ölbilder, spannende Collagen, meist abstrakte Kompositionen von oft faszinierendem formalem und farblichem Reiz, mal aber auch Ansätze figürlicher Darstellungen, die manchen Janssenfan vielleicht sogar an diesen ebenso umstrittenen wie genialen Künstler denken lassen - das Spektrum der Bilder im reizvollen Dialog mit der Kelterhalle ist genau so umfassend und facettenreich wie die Lebensleistung Maria Kreuzers. In den nächsten Wochen wird der Katalog erscheinen. Dort kommt auch ein Kunstfreund zu Wort, der über das Bild sagt: »Es ist kein Erzähler, kein Übermittler einer Botschaft. Es ist aber ein machtvoller Impuls, ein Taktgeber für das, was mit dem Betrachter geschieht.«

Die Ausstellung ist bis zum 23. Juli in der Kelterhalle am Höhenlindenweg 46 zu sehen. Die Öffnungszeiten: täglich von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 15 Uhr. Am Sonntag bleibt die Ausstellung geschlossen.
Heinz Linduschka

PRESSE ARTIKEL AUF- UND ABBLÄTTERN

    

WEITERE THEMEN

DANKE FÜR IHR INTERESSE !

KONTAKT  I  IMPRESSUM


© 2017 MARIA KREUZER