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GALERIE MARIA KREUZER
IN AMORBACH 1975-2014

2013
AUSSTELLUNGS - PRESSE ARCHIV

Mobirise

Main-Echo 18-07-2013

Phantasievolle Kunst beamt Amorbach
an die Costa del Sol 

Sommerlich-fröhliche Ausstellung von Liviana Leone, Toto Zumpano und Stella Kamazón
in der Galerie Maria Kreuzer 


Amorbach. Bis zum 11.August liegt Amorbach an der Costa del Sol – jedenfalls für Kunstfreunde. In den nächsten vier Wochen ist nämlich in der Galerie Maria Kreuzer eine sommerlich-fröhliche Ausstellung mit Skulpturen und Bildern von zwei Malerinnen und einem Skulpturenkünstler zu sehen, die seit vielen Jahren in Marbella leben und arbeiten.

Mit symbolischer Tiefe und in eher gedämpften Farben wird der Besucher im Eingangsbereich begrüßt. Die Italienerin Liviana Leone setzt in ihren Acrylbildern mit Titeln wie „Träume in grau“ oder „Die Nacht der Träume“ nicht auf vordergründige Realität, sie sucht die Wahrheit hinter der Oberfläche, lässt Un- und Unterbewusstes ahnen in ihren Bildern mit verblüffender Tiefe, erlaubt dem Betrachter den Blick in manchmal mystische Tiefen. Nach dem Studium von Sprache und Literatur studierte sie in Florenz Kunst, bevor sie nach Marbella zog und dort eine Kunstwerkstatt eröffnete. Besonders gut ins Gedächtnis dürfte sich so manchem Besucher das Bild in vier Variationen mit dem aussagekräftigen Titel „Ich bleibe“ einprägen, ein geheimnisvolles Spiel mit einer weiblichen Silhouette in unterschiedlichsten Situationen.

Sobald man sich dem zweiten, dem großen Raum der Galerie nähert, hellen sich die Gesichter der Besucher auf, so hell, so farbenfroh, so phantasievoll zaubern die Skulpturen und die Bilder den südlichen Sommer und mediterranes Lebensgefühl nach Amorbach. Toto Zumpano ist ein studierter Architekt aus Argentinien, der vor 13 Jahren nach Marbella zog und dort seine Bildern mit Titeln wie „Blaue Lagune“, „Schwarzes Meer“, „Alle Kühe, alle“ oder „Bauchkitzeln“ malt, Bilder, bei denen die Titel schon ahnen lassen, dass sich von ihnen die Mischung aus Humor und überschäumender Lebensfreude nahtlos auf den Betrachter überträgt. Manchmal greift Zumpano auf einen fast naiven Malstil zurück, baut Köpfe ein, die von Botero beeinflusst scheinen, dann wieder kombiniert er souverän Bild- und Textelemente wie in dem großformatigen Gemälde „Mutter Natur“ und schnell wird klar, dass Toto Zumpano längst seinen eigenen, unverwechselbaren Stil gefunden hat. Ein echter Blickfang an der Stirnseite des großen Raumes: die 20 kleinformatigen Bilder, die in ihrer Kombination ein geschlossenes, fröhliches Gesamtkunstwerk bilden, von denen aber auch jedes einzelne für gute Laune sorgen kann.

Eine ideale Abrundung: die Skulpturen von Stella Kamazón. Die gebürtige Spanierin, gelernte Werbegrafikerin, schafft es, indem sie gebrauchte Materialien wiederverwendet, neue, attraktive Figuren zu gestalten, die den Besucher vom ersten Moment in ihren Bann ziehen. Auch hier sind die Titel ein wichtiger Bestandteil des Kunstwerks, beispielsweise bei der Skulptur „Rote Erleichterung“, bei der Wurzelholz einen unvergesslichen Kopf gestaltet, oder bei den Vögeln aus alten Stoffen und Drahtgeflecht, die den Besucher vom ersten in den zweiten Raum der Galerie locken. Sehr phantasievoll sind die kleinen Skulpturen, beispielsweise die „Gelbe Zuflucht“, bei der sich gelbe Stifte zu einer filigranen Kathedrale von großer Eleganz vereinen – Architektur im Mikrokosmos mit großer Strahlkraft. (hlin)

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