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GALERIE MARIA KREUZER
IN AMORBACH 1975-2014

2014
AUSSTELLUNGS - PRESSE ARCHIV

GALERIE MARIA KREUZER

Main-Echo 14-01-2014

Abstrakte Bilder als Spiegel der Seele

Maria Kreuzer stellt zum Abschluss ihrer Galerie eigene Werke  aus.

Bilder aus den letzten 5 Jahren


Amorbach. Ihre letzte Ausstellung nach 39 Jahren als Galeristin bestreitet Maria Kreuzer mit eigenen Bildern. 26 abstrakte Gemälde unterschiedlichster Formate und mit unterschiedlichen Techniken fanden bei der Eröffnung am Sonntagmittag großes Interesse bei den gut 100 Besuchern und etliche rote Punkte verrieten am Ende der Vernissage, dass es nicht beim Schauen geblieben war. Collagen und Mischtechnik, Pastell und Acryl, Öl auf Leinwand, Ölkreide – die Malerin beherrscht die unterschiedlichsten Materialien handwerklich perfekt und ist in der Lage, mit Farben und Formen Spiegelbilder ihrer Seele auf Leinwand oder Büttenpapier zu zaubern und damit bei den Betrachtern Saiten zum Klingen zu bringen.

Ganz bewusst will die bekennende Informel-Anhängerin mit ihren Bildern die Phantasie des Publikums anregen und Verstand und Gefühl ansprechen. Dass Emil Schumacher zu den wichtigsten Leitsternen auf ihrem künstlerischen Weg zählt, ist schon auf den ersten Blick erkennbar. Der souveräne Umgang mit neu erfundenen Zeichen in souveräner Strichführung, die Rhythmik von Linien und Farbflächen erinnern an Werke Schumachers, zeigen aber zugleich die unverwechselbare eigene Handschrift von Maria Kreuzer, die auch als Galeristin in vier Jahrzehnten immer wieder bewiesen hat, dass sie die Kunst- Tradition zu schätzen weiß, immer wieder aber auch Mut zu neuen Wegen und zu experimenteller Malerei aufbringt.

Formauflösung und Formwerdung als die beiden Stichworte, die informelle Malerei am besten charakterisieren, sind auch das typische Kennzeichen der Bilder von Maria Kreuzer, die ganz überwiegend aus dem Jahr 2013 stammen und damit von der Schaffenskraft und der überbordenden Phantasie der Künstlerin Zeugnis ablegen. Der Blick auf die Werke in den beiden Räumen der Galerie lässt ahnen, wie es Maria Kreuzer in den letzten Jahrzehnten gelungen ist, ein breites Publikum Schritt für Schritt an die abstrakte Malerei heranzuführen und die Schwellenangst vor der Abstraktion abzubauen. Wer will, kann in den großformatigen Ölbildern Szenen und Figurenkonstellationen heraus- oder in sie hineinlesen, wer sich auf die Farben und Formen einlässt, gewinnt einen intuitiven, emotionalen Zugang zu Seelenlandschaften und atmosphärischen Räumen. Jedenfalls kann man sich den Stimmungen der Bilder kaum entziehen. Lyrisch-zarte Pastelltöne stehen neben intensiven, kraftvollen Werken, klare, fast geometrische Strukturen finden sich dicht neben phantasievollen, harmonisch-ätherischen Linien, und nicht selten ist bei manchem Werk spürbar, dass die Malerin hier dem Zufall viel Freiraum gelassen und ganz auf Inspiration gesetzt hat – sicher nicht zum Nachteil der Bilder.

Maria Kreuzer lässt das Un- und Unterbewusste beim Malvorgang zu, stellt nicht selten den Malakt im Bild aus, arbeitet mit den grenzenlosen Möglichkeiten von Collagen und schafft oft mit ihren Materialien eine Dreidimensionalität in den großformatigen Werken, die den Betrachter wie mit einem Sog in das Bild hineinziehen.

Ein schönes Abschiedsgeschenk zum Abschied der langjährigen Arbeit der Galeristin dürfte sein, dass in Zukunft die neu gegründete Freie Internationale Akademie Amorbach (FIA) die Räume der Galerie für Ausstellungen und für Workshops nutzen kann. Und Maria Kreuzer wird auch da als wichtige Ansprechpartnerin gebraucht werden. (hlin)

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