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GALERIE MARIA KREUZER
IN AMORBACH 1975-2014

2010
AUSSTELLUNGS - PRESSE ARCHIV

Mobirise

Main-Echo 03-12-2010

„Frauen-Kunstquartett“ in der Galerie Kreuzer

Vier Künstlerinnen zeigen in Amorbach Bilder, Schmuck und Terrakotta-Objekte - Christine Neidinger - Gisela Paul - Luen D. Juritz - Maria Kreuzer


Amorbach.   Von „einem wohltemperierten Konzert mit Instrumenten der Bildenden Kunst“ sprach Professor Wolfgang Zwirner, als er am Samstag die aktuelle Ausstellung in der Amorbacher Galerie Kreuzer eröffnete. Er verglich die vier Künstlerinnen, die in den nächsten vier Wochen dort ihre Werke präsentieren, mit einem harmonischen Streichquartett, in dem jede ihre eigene Handschrift zeigen kann, ohne dass deshalb das harmonisches Gesamtbild gestört würde. Besonders hob er die Bilder von Maria Kreuzer hervor, die allesamt im letzten Jahr entstanden sind. „Expressiv, kraftvoll, intelligent und sensibel“ seien die Werke der „malerischen Edith Piaf“, in denen sich sehr authentisch alle Gefühle von Leid, Trauer, Liebe und Freude spiegelten. Zwirner hob vor allem die Entwicklung der Malerin hervor, die von eher konkreten Anfängen hin zu einer abstrakten Darstellung, zu einer Dominanz der Farbe gefunden habe, bei der die Linie als „kompositorisches Aufmerksamkeitszeichen“ fungiere. Tatsächlich konnte sich die Künstlerin über großen Zuspruch für ihre neuen Bilder freuen: Schon vor Beginn der Vernissage waren die ersten drei Werke verkauft – allesamt Collagen mit einer beeindruckenden Farbigkeit und einer verblüffenden Tiefenwirkung. 

Als „zweite Geige“ im Quartett bezeichnete Zwirner Christine Neidlinger und ihre Objekte aus Terracotta. Sie überzeugten vor allem durch ihre „mitreißende Heiterkeit“, stellten ein „musikalisch-optisches Intermezzo“ dar. Neidlinger, die in Aschaffenburg lebt, zeigt in Amorbach ihre bekannten Phantasiefiguren, oft Vogelmenschen von großer Skurrilität, die nach ihrer Modellierung oft eine spannende Kalkbemalung erhalten. Daneben sind auch großformatige Bronzefiguren wie der „Tänzer“ oder fast wie Installationen wirkende Kerzenhalter aus Bronze und Eisen zu sehen. 

16 Jahre alt sind die Zeichnungen, in denen Gisela Paul 1994 ihren Eindruck vom Chorgitter der Amorbacher Abteikirche festgehalten hat. Zwirner hob vor allem den warmen Farbklang hervor, in dem sich „luftig, lebendig“ das „jubelnde Barock“ zeige. Die Zeichnungen sind zu sehr günstigen Preisen zu erwerben und der Erlös soll zur Rettung des Amorbacher Freischwimmbades beitragen. 

Das „Violoncello“ – so Zwirner – werde in der Galerie Kreuzer von Lün D. Juritz gespielt. Juritz, die in der Staatlichen Zeichenakademie Hanau zur Goldschmiedin ausgebildet wurde und viele Jahre lang in Aschaffenburg ihr Atelier hatte, präsentiert in Amorbach ein Dutzend Schmuckstücke. Die Ringe, die Halsketten und Broschen zeichnen sich durch zurückhaltende Farbigkeit und edle Metalle aus und weisen häufig eine große Nähe zum Meer auf. Ringe als Jakobsmuscheln, die Verwendung von Algen, oder auch der Titel „Brosche aus dem Meer“ sprechen eine deutliche Sprache.   

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